AKTUELLE SONDERAUSSTELLUNG
Schweizer Realisten, Idealisten, Symbolisten
Bilder des Sammlers Bruno Stefanini
Museo Casa Console Poschiavo, 14.12.2025-25.10.2026
Vernissage, 13. Dezember 2025, 17:30 Uhr
Die Sonderausstellung vereint rund zwanzig Meisterwerke aus der Sammlung des Kunstsammlers Bruno Stefanini (1924–2018) aus Winterthur, die heute von der von ihm 1980 gegründeten Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) verwaltet wird. Als Sohn eines italienischen Einwanderers und einer Schweizerin baute Stefanini ein beträchtliches Vermögen als Bauunternehmer und Immobilienmagnat auf und investierte ab den 1970er Jahren einen beachtlichen Teil seiner Mittel in den Aufbau einer der bedeutendsten Kunstsammlungen der Schweiz, die das Ergebnis seiner Leidenschaft, seiner Disziplin und seines Patriotismus war.
Im Dialog mit dem chronologischen Horizont der Dauerausstellung des Kunstmuseums Casa Console zeugen außergewöhnliche Werke von Robert Zünd, Rudolf Koller, Ferdinand Hodler, Félix Vallotton und Giovanni Giacometti von der Bandbreite der historischen und stilistischen Möglichkeiten der Schweizer Kunst zwischen den 1840er Jahren und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, von der Romantik bis zur frühen Moderne. Daneben überraschen die Gemälde von Karl Girardet, François-Louis-David Bocion, Hans Beat Wieland und Rudolf Urech, die dazu beitragen, eine suggestive Atmosphäre zu schaffen und die Entwicklung der Schweizer Malerei in groben Zügen nachzuzeichnen.
SAMMLUNG
Die Kunstsammlung ist das Herzstück des Museums. Sie umfasst zurzeit mehr als hundert wertvolle Ölgemälde und Zeichnungen, die perfekt zur Epoche passen, in der das Gebäude errichtet wurde (zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts).
Unter den Künstlern der Casa Console finden sich die Namen renommierter Maler der deutschen Romantik, darunter Carl Spitzweg, Eduard von Grützner, Franz von Defregger, Franz von Lembach, Georg Buchner und Johann Friedrich Voltz. Zudem enthält die Sammlung bedeutende Werke von berühmten Schweizer Malern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wie Alexander Calame, Benjamin Vautier und Giovanni Segantini.






